Raum für drastische Maßnahmen

Der Raum für drastische Maßnahmen versteht sich als unkommerzieller Ausstellungsraum, Experimentierfeld und Vermittlungsgebiet für aktuelle Kunst und freie Kultur. Durch ehrenamtliches Engagement und angewandten Humanismus schaffen wir analoge und digitale Netzwerke diverser menschlicher Ausdrucksformen und zeitgenössischer Ästhetik.

Seit 2011 bieten wir progressiv eine soziokulturelle, gemeinnützige Plattform, auf der kreatives Tun frei gedacht, gestaltet und erfahrbar gemacht wird. Kulturelle Handlungen sind Motor und Gradmesser dieser Zivilisation. Wir machen manche sichtbar und verursachen und verstärken dabei kreative Prozesse und soziale Beziehungen.

Nach sechsjähriger Projektraumbasisförderung durch den Berliner Senat für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt und der damit einhergehenden Professionalisierung ist der Raum in 2026 weiterhin eine freie, lebendige und offene Begegnungsstätte der Künste.

Während der so genannte Fortschritt nach hinten loszugehen scheint, bleiben wir bestrebt den negativen und destruktiven Kräften unserer Welt etwas entgegenzusetzen. Unser Projektraum funktioniert nur durch Toleranz, Empathie, Kooperation und Selbstermächtigung. Und steht somit gegen Rassismus, Sexismus sowie ökologische und ökonomische Ausbeutung.

Der Raum für drastische Maßnahmen ist lebender Beweis für die Fruchtbarkeit zwischenmenschlicher Kooperation und bei weitem mehr als die Summe seiner Teilhabenden.