ACUD Gallery
Die Initiative ACUD MACHT NEU betreibt im Kunsthaus ACUD die drei Räume Club, Studio und Galerie. Ziel ist es damit einen Freiraum für Diskurs, Austausch und experimentelle künstlerische Formate zu bieten. Das Programm wird von einem Team aus Kulturschaffenden, Kuratorinnen, Filmemachern und Autorinnen gestaltet. Grundsätzlich ist die Programmgestaltung offen für Vorschläge, die Auswahlkriterien sind hierbei Qualität und Relevanz.
Das Kunsthaus ACUD ist eines der letzten unabhängigen Kunsthäuser in Berlin. Es wurde 1991 von einer Gruppe von Künstlern in einem leerstehenden Mietshaus am Weinbergspark in Berlin-Mitte gegründet. 2014 konnte ACUD MACHT NEU das Haus vor der Zwangsversteigerung retten. Seitdem bespielt sie zusammen mit den alteingesessenen Betreibern des ACUD Theaters und Kinos das Haus mit einem dichten Programm aus Konzerten, Lesungen, Ausstellungen, Aufführungen, Talks, Screenings und Performances.
Das ACUD ist ein Gegenmodell zur zunehmenden gesellschaftlichen und kulturellen Segregation und Exklusion, die den behaupteten Zwängen einer ökonomischen Verdrängungs- und Verwertungsideologie folgt. Dabei steht im Hintergrund immer die Frage nach möglichen neuen Formen von Gemeinschaft und Zusammenhalt in Zeiten der gesellschaftlichen Auflösung und zunehmenden Individualisierung und welche Rolle urbane Orte, wie das Kunsthaus ACUD, dabei einnehmen können.